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Läuse
Mehlige Apfelblattlaus
Die mehlige Apfelblattlaus befällt nicht nur die Blätter, sondern auch die Triebe und Früchte. Sie können starke
Deformierungen hervorrufen und sind deshalb die gefährlichsten Blattläuse im Obstbau.
Auch deshalb liegt die Schadensschwelle wohl bei 1-2%. Die erwachsenen (Adulten) Läuse sind grau-braun und haben meistens einen puderartigen, weissen Wachsüberzug, deshalb auch der Name „mehlige“ Apfelblattlaus.

 
Grüne Apfelblattlaus
Diese Laus ist mehrheitlich mattgrün, nur die Hinterleibsröhrchen sind schwarz. Sie befällt, vor allem im Sommer die wachsenden Langtriebe.


Apfelfaltenlaus
Diese Laus erkennt man schon auf den ersten Blick, die blutroten, eingerollten Blätter sind eindeutig. Schäden an den Früchten sind hingegen
sehr selten. Die Läuse selber sind aber eher schwer von den mehligen Apfelblattläusen zu unterscheiden. Bei der Faltenlaus sind die Hinterleibsröhrchen allerdings kleiner.

Blutlaus
Der Körper der Blutlaus ist purpurbraun und der Hinterleib ist mit wolligen, weissen Wachsflocken bedeckt. Statt der Hinterleibsröhrchen
kann man nur warzenförmige Poren feststellen. Sie befinden sich meistens im Stammbereich des Baumes und häufig an verletzten Stellen der Rinde. Blutlaus heisst diese, weil sie extrem bluten, wenn man sie zerdrückt.
Eine Bekämpfung im Frühjahr ist nicht empfehlenswert, da der Befall noch sehr schwierig abschätzbar ist. Im Sommer gilt ein Befall bis 10%
der Langtrieb noch nicht als gefährlich.

Graslaus
Die Graslaus ist für den Obstbau eigentlich kein eigentlicher Schädling, da sie sich im Frühling noch auf das Gras verzieht. Sie ist grün und hat
zwei hellgrüne Streifen über den Körper, so kann man sie auch von der grünen Apfelblattlaus unterscheiden.
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